Wärmepumpenstrom
Wärmepumpen-Stromtarif
Mit dem richtigen Tarif und § 14a zahlst du für den Strom der Wärmepumpe deutlich weniger als für Haushaltsstrom. Hier siehst du, was die Tarife im Oktober 2026 kosten, wann sich ein eigener Zähler lohnt und welches Modul zu dir passt.
- 24 ct
- je kWh mit eigenem Zähler und Modul 2
- 122 bis 165 €
- Rabatt im Jahr mit Modul 1
- 4,2 kW
- bleiben auch bei Dimmung
Preise im Oktober 2026
Was dich der Strom für die Wärmepumpe kostet
Stell den Jahresverbrauch deiner Wärmepumpe ein. Ein Einfamilienhaus mit 20.000 kWh Wärmebedarf braucht bei einer Jahresarbeitszahl von 3,5 rund 5.700 kWh Strom.
- Haushaltsstrom im Schnitt37,3 ctBDEW Strompreisanalyse, Oktober 20262.126 € im Jahr
- Haushaltsstrom für Neukunden33 ctVerivox, 30.10.2026, bei 4.000 kWh im Jahr1.881 € im Jahr
- Wärmepumpentarif, gemeinsamer Zähler, Modul 131,5 ctVerbraucherzentrale NRW, Marktcheck Februar 2026, Grundpreis 200 €, dazu 145 € Entlastung im Jahr1.796 € im Jahr
- Wärmepumpentarif, eigener Zähler, Modul 130 ctVerbraucherzentrale NRW, Marktcheck Februar 2026, Grundpreis 150 €, dazu 145 € Entlastung im Jahr1.710 € im Jahr
- Wärmepumpentarif, eigener Zähler, Modul 224 ctVerbraucherzentrale NRW, Marktcheck Februar 2026, Grundpreis 140 €, Rabatt schon im Preis1.368 € im Jahr
- Günstigste Wärmepumpentarife für Neukunden20,66 ctVerivox, 13.07.2026, bei 7.500 kWh im Jahr1.178 € im Jahr
Jahreskosten nur aus dem Arbeitspreis, ohne Grundpreis und Messkosten. Ein eigener Zähler kostet bis 25 € Miete im Jahr, der Zählerplatz einmalig bis etwa 1.000 €. Mit Smart Meter und Steuerbox nach § 14a sind es bis 100 € im Jahr.
§ 14a EnWG
Modul 1
Pauschale
Ein fester Rabatt auf das Netzentgelt, 2026 bei großen Netzbetreibern 122 bis 165 € im Jahr. Geht auch ohne eigenen Zähler.
§ 14a EnWG
Modul 2
60 % weniger Netzentgelt
Der Arbeitspreis des Netzentgelts sinkt um 60 Prozent. Dafür brauchst du einen eigenen Zähler für die Wärmepumpe.
§ 14a EnWG
Modul 3
Zeitvariabel
Seit April 2025 zusätzlich zu Modul 1. Nachts und mittags billiger, abends teurer. Setzt ein Smart Meter voraus.
Wärmepumpen-Stromtarif im Detail
Ein Wärmepumpen-Stromtarif kann die Heizkosten mit Wärmepumpe um einige hundert Euro im Jahr senken. Laut Marktcheck der Verbraucherzentrale NRW vom Februar 2026 kostet Wärmepumpenstrom mit eigenem Zähler und Modul 2 im Schnitt 24 ct/kWh, Haushaltsstrom liegt für Neukunden laut Verivox Ende Oktober 2026 bei rund 33 ct/kWh. Der Unterschied entsteht vor allem beim Netzentgelt, das nach §14a EnWG für steuerbare Geräte sinkt. Hier erfährst du, welcher Tarif zu deinem Haus passt, wann sich ein eigener Zähler für die Wärmepumpe lohnt und was sich 2027 ändern kann.
01Was ein Wärmepumpen-Stromtarif ist und was er kostet
Ein Wärmepumpentarif ist ein Stromtarif für den Betrieb deiner Wärmepumpe. Er ist günstiger als Haushaltsstrom, weil du dem Netzbetreiber erlaubst, die Wärmepumpe bei einem Engpass im Netz zu drosseln. Im Gegenzug sinkt das Netzentgelt, ein großer Posten im Strompreis. Laut BDEW-Strompreisanalyse vom Oktober 2026 kostet Haushaltsstrom im Schnitt 37,3 ct/kWh. Davon entfallen 9,2 ct auf Netzentgelte und 12,6 ct auf Steuern, Abgaben und Umlagen.
Die Verbraucherzentrale NRW hat für ihren Marktcheck, veröffentlicht am 20.02.2026, im August und September 2025 Anbieter befragt. Am günstigsten war im Schnitt die Kombination aus eigenem Zähler und Modul 2. Einzelne Neukundentarife liegen noch darunter. Laut Verivox lagen die günstigsten Wärmepumpentarife für Neukunden am 13.07.2026 im Schnitt bei 20,66 ct/kWh, gerechnet mit 7.500 kWh im Jahr.
| Tarifvariante (VZ NRW, 02/2026) | Arbeitspreis im Schnitt | Spanne | Grundpreis im Schnitt |
|---|---|---|---|
| Eigener Zähler mit Modul 2 | 24 ct/kWh, Netzentgeltrabatt enthalten | 20 bis 29 ct/kWh | 140 € im Jahr |
| Eigener Zähler mit Modul 1 | rund 30 ct/kWh | 24 bis 37 ct/kWh | nicht ausgewiesen |
| Gemeinsamer Zähler mit Modul 1 | 31,5 ct/kWh | 26 bis 39 ct/kWh | 200 € im Jahr |
02Eigener Zähler für die Wärmepumpe oder gemeinsamer Zähler
Beim gemeinsamen Zähler laufen Haushalt und Wärmepumpe über einen Zähler und einen Tarif. Das ist einfach und braucht keinen Umbau. Du nutzt dann Modul 1, also eine pauschale Senkung des Netzentgelts. Im Marktcheck der VZ NRW lag diese Entlastung im Schnitt bei 145 € im Jahr.
Mit einem eigenen Zähler bekommt die Wärmepumpe einen eigenen Tarif. Nur so kannst du Modul 2 wählen, das den Arbeitspreis des Netzentgelts um 60 Prozent senkt. Dafür brauchst du einen zusätzlichen Zählerplatz, der laut VZ NRW bis etwa 1.000 € kosten kann. Dazu kommt ein zweiter Grundpreis.
Die Verbraucherzentrale NRW kommt zu dem Ergebnis, dass sich Modul 2 meist ab etwa 4.000 kWh Wärmepumpenverbrauch im Jahr lohnt.
Gut zu wissen
Ab etwa 4.000 kWh Wärmepumpenstrom im Jahr lohnt sich ein eigener Zähler mit Modul 2 meist. Bei geringerem Verbrauch ist der gemeinsame Zähler mit Modul 1 oft die einfachere Wahl.
03§14a EnWG, die Module 1, 2 und 3 erklärt
§14a des Energiewirtschaftsgesetzes gilt für Wärmepumpen und Wallboxen mit mehr als 4,2 kW, die ab dem 01.01.2024 in Betrieb gegangen sind. Der Netzbetreiber darf solche Geräte bei einem Engpass dimmen, dafür zahlst du weniger Netzentgelt. Anlagen mit einer alten Sperrvereinbarung dürfen bis zum 31.12.2028 bei der alten Regel bleiben.
Die Höhe von Modul 1 steht im Preisblatt deines Netzbetreibers. Bei vier großen Netzbetreibern liegt sie 2026 zwischen 122 und 165 € brutto im Jahr, wie 42watt am 20.10.2026 zusammengestellt hat. Die Bundesnetzagentur hatte anfangs 110 bis 190 € genannt, Stand 2023.
Modul 3 gibt es seit dem 01.04.2025. Für 2026 hat die Bundesnetzagentur keine neue Festlegung getroffen. Bei der Umsetzung hakt es noch. Am 28.05.2026 hat die Bundesnetzagentur zwei Netzbetreibern ein Zwangsgeld angedroht, weil sie Modul 3 nicht umsetzen.
| Modul | Was sich ändert | Voraussetzung | Passt, wenn |
|---|---|---|---|
| Modul 1 | Pauschale Senkung des Netzentgelts, 2026 bei großen Netzbetreibern 122 bis 165 € brutto im Jahr | Kein eigener Zähler nötig | dein Wärmepumpenverbrauch eher gering ist oder du nicht umbauen willst |
| Modul 2 | Arbeitspreis des Netzentgelts 60 % niedriger, kein Netzentgelt-Grundpreis | Eigener Zähler für die Wärmepumpe | du meist mehr als etwa 4.000 kWh Wärmepumpenstrom im Jahr brauchst |
| Modul 3 | Zeitvariables Netzentgelt mit drei Preisstufen, Niedertarif 10 bis 40 % des Standardtarifs | Nur zusammen mit Modul 1 und mit intelligentem Messsystem | du den Betrieb in günstige Zeiten legen kannst und dein Netzbetreiber es anbietet |
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04Was die Dimmung auf 4,2 kW im Alltag bedeutet
Gedimmt heißt nicht abgeschaltet. Der Netzbetreiber darf die Leistung deiner Wärmepumpe nur bei einem Engpass im Netz begrenzen und nie unter 4,2 kW. Bei Wärmepumpen mit mehr als 11 kW bleiben 40 Prozent ihrer Leistung erhalten. Ein vollständiges Abschalten wie bei den alten Sperrzeiten ist für neue Anlagen nicht vorgesehen.
Ob du eine Dimmung überhaupt bemerkst, hängt davon ab, wie viel elektrische Leistung deine Wärmepumpe aufnimmt. Liegt sie im Betrieb unter 4,2 kW, ändert sich nichts. Den Wert findest du im Datenblatt. Ein Pufferspeicher oder eine Fußbodenheizung halten zusätzlich Wärme vor und überbrücken kurze Phasen mit weniger Leistung.
Die Netzentgeltsenkung bekommst du unabhängig davon, ob dein Netzbetreiber tatsächlich dimmt.
Gut zu wissen
Gedimmt wird nur bei einem Engpass und nie unter 4,2 kW. Die Ersparnis beim Netzentgelt bekommst du trotzdem jedes Jahr.
05Messkosten und Smart Meter
Was der Messstellenbetrieb kosten darf, regelt das Messstellenbetriebsgesetz, die aktuellen Obergrenzen gelten seit dem 01.01.2025. Für ein Gerät nach §14a darf der Messstellenbetreiber für das Smart Meter bis 50 € im Jahr verlangen und für die Steuerungseinrichtung noch einmal bis 50 €, zusammen also bis 100 € im Jahr. Ein moderner Zähler ohne Kommunikation, etwa als Zweitzähler, darf bis 25 € im Jahr kosten. Lässt du ein Smart Meter auf eigenen Wunsch einbauen, dürfen einmalig bis 100 € anfallen.
Rechne diese Kosten mit, wenn du Tarife vergleichst. Ein Teil der Ersparnis aus Modul 1 geht so an den Messstellenbetrieb. Was deiner tatsächlich verlangt, steht in seinem Preisblatt.
Eine Smart-Meter-Pflicht für neue Wärmepumpen und Wallboxen hat der Koalitionsausschuss am 02.07.2026 politisch vereinbart. Ein Gesetz dazu gibt es bisher nicht.
06Dynamische Stromtarife für die Wärmepumpe
Seit dem 01.01.2025 muss jeder Stromlieferant einen dynamischen Tarif anbieten, so steht es in §41a EnWG. Voraussetzung ist ein Smart Meter. Der Preis folgt dabei dem Börsenstrompreis und ändert sich im Laufe des Tages.
Für eine Wärmepumpe kann das passen, wenn sie Wärme speichern kann, etwa im Pufferspeicher, im Warmwasserspeicher oder in einer Fußbodenheizung. Dann läuft sie bevorzugt in günstigen Stunden. Das Preisrisiko trägst du selbst. In kalten Wochen mit hohen Börsenpreisen braucht die Wärmepumpe gerade besonders viel Strom.
Kombinierst du einen dynamischen Tarif mit Modul 3, wird auch das Netzentgelt zeitvariabel. Weil Modul 3 noch nicht überall umgesetzt ist, frag vorher bei deinem Netzbetreiber nach.
07Beispielrechnung, Strompreis der Wärmepumpe für 5.700 kWh
Ein typisches Einfamilienhaus braucht rund 20.000 kWh Wärme im Jahr. Eine Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 3,5 braucht dafür rund 5.700 kWh Strom, denn 20.000 geteilt durch 3,5 ergibt gut 5.700. Diesen Verbrauch rechnen wir mit den Durchschnittspreisen der genannten Quellen. Messkosten und den übrigen Haushaltsstrom lassen wir außen vor. Die beiden oberen Zeilen zeigen zum Vergleich, was die Wärmepumpe über einen normalen Haushaltstarif ohne Netzentgeltrabatt kosten würde.
Mit eigenem Zähler und Modul 2 kostet der Wärmepumpenstrom in diesem Beispiel rund 1.508 € im Jahr. Das sind rund 373 € weniger als mit einem Neukundentarif für Haushaltsstrom (1.881 minus 1.508) und rund 143 € weniger als mit Modul 1 am gemeinsamen Zähler (1.651 minus 1.508). Kostet der zusätzliche Zählerplatz die genannten bis zu 1.000 €, hat er sich gegenüber Modul 1 nach rund sieben Jahren bezahlt gemacht, bei geringeren Umbaukosten entsprechend früher.
Mit einem der günstigsten Wärmepumpentarife um 20,66 ct/kWh laut Verivox lägen die reinen Arbeitskosten bei rund 1.178 €. Der Wert stammt aus einer anderen Erhebung und ist nur grob vergleichbar.
| Variante für 5.700 kWh | Arbeitspreis | 5.700 kWh mal Arbeitspreis | Mit Grundpreis oder Entlastung |
|---|---|---|---|
| Haushaltsstrom, Durchschnitt (BDEW, 10/2026) | 37,3 ct/kWh | rund 2.126 € | kein zusätzlicher Grundpreis, rund 2.126 € |
| Haushaltsstrom, Neukunden (Verivox, 30.10.2026) | rund 33 ct/kWh | rund 1.881 € | kein zusätzlicher Grundpreis, rund 1.881 € |
| Gemeinsamer Zähler mit Modul 1 (VZ NRW) | 31,5 ct/kWh | rund 1.796 € | minus 145 € Entlastung, rund 1.651 € |
| Eigener Zähler mit Modul 2 (VZ NRW) | 24 ct/kWh | 1.368 € | plus 140 € Grundpreis, rund 1.508 € |
08Was sich 2026 und 2027 beim Strompreis ändern kann
Die Netzentgelte für Haushalte sind 2026 gesunken. Laut BDEW liegen sie im Oktober 2026 bei 9,2 ct/kWh und damit 1,7 ct unter 2025, weil der Bund 6,5 Mrd. € zuschießt. Für 2027 bis 2029 sind 5,5 Mrd. € pro Jahr geplant, endgültig ist das nicht. Fällt der Zuschuss kleiner aus, dürfte auch die Entlastung bei den Netzentgelten geringer werden.
Die Stromsteuer für Haushalte wurde nicht gesenkt. Sie beträgt weiter 2,05 ct/kWh netto, rund 2,44 ct brutto. Eine Senkung für alle ist frühestens für 2027 in Aussicht gestellt, beschlossen ist nichts.
Seit dem 01.10.2026 steigen die Großhandelspreise wieder, laut BDEW erstmals sichtbar in Neukundentarifen. Bei §14a gibt es 2026 keine neue Festlegung, Altanlagen mit Sperrvereinbarung haben bis zum 31.12.2028 Zeit. Ob die Smart-Meter-Pflicht für neue Wärmepumpen kommt, hängt davon ab, ob aus der Vereinbarung vom 02.07.2026 ein Gesetz wird.
09So wechselst du deinen Wärmepumpentarif in fünf Schritten
Mit diesen fünf Schritten findest du den passenden Tarif und rechnest keine Kosten zu knapp.
- Prüfe zuerst, wann deine Wärmepumpe in Betrieb gegangen ist und welche Leistung sie hat, denn davon hängt ab, ob §14a oder eine alte Sperrvereinbarung für dich gilt.
- Schätze deinen Wärmepumpenstrom aus der letzten Abrechnung oder teile den Wärmebedarf durch die Jahresarbeitszahl.
- Entscheide dich für einen gemeinsamen oder einen eigenen Zähler und lass dir den zusätzlichen Zählerplatz vorher vom Elektrobetrieb anbieten.
- Schau im Preisblatt deines Netzbetreibers nach, wie hoch Modul 1 ausfällt und ob Modul 3 schon angeboten wird.
- Vergleiche Wärmepumpentarife nach Arbeitspreis, Grundpreis, Laufzeit und Preisgarantie und rechne die Messkosten mit, bevor du den Vertrag abschließt.
Gut zu wissen
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FAQ
Häufige Fragen zum Wärmepumpen-Stromtarif
Was kostet Wärmepumpenstrom 2026?
Laut Marktcheck der Verbraucherzentrale NRW vom Februar 2026 im Schnitt 24 ct/kWh mit eigenem Zähler und Modul 2, bei einem Grundpreis von 140 € im Jahr. Mit gemeinsamem Zähler und Modul 1 waren es im Schnitt 31,5 ct/kWh. Die günstigsten Tarife für Neukunden lagen laut Verivox im Juli 2026 im Schnitt bei 20,66 ct/kWh.
Brauche ich einen eigenen Zähler für die Wärmepumpe?
Nein, aber nur mit eigenem Zähler kannst du Modul 2 nach §14a wählen. Laut VZ NRW lohnt sich das meist ab etwa 4.000 kWh Wärmepumpenstrom im Jahr. Ein zusätzlicher Zählerplatz kann bis etwa 1.000 € kosten.
Was regelt §14a EnWG?
Die Regel erlaubt dem Netzbetreiber, Wärmepumpen und Wallboxen mit mehr als 4,2 kW bei einem Engpass im Netz zu dimmen. Sie gilt für Geräte, die ab dem 01.01.2024 in Betrieb gegangen sind. Im Gegenzug zahlst du weniger Netzentgelt, pauschal mit Modul 1 oder über einen um 60 Prozent niedrigeren Arbeitspreis mit Modul 2.
Wie viel bringt Modul 1?
Die Höhe legt jeder Netzbetreiber in seinem Preisblatt fest. Bei vier großen Netzbetreibern liegt sie 2026 zwischen 122 und 165 € brutto im Jahr (42watt, 20.10.2026). Im Marktcheck der VZ NRW lag die Entlastung im Schnitt bei 145 € im Jahr.
Wird meine Wohnung kalt, wenn der Netzbetreiber dimmt?
In aller Regel nicht. Der Netzbetreiber darf nur bei einem Engpass dimmen und nie unter 4,2 kW. Bei Wärmepumpen über 11 kW bleiben 40 Prozent der Leistung. Speicher und Fußbodenheizung überbrücken kurze Phasen zusätzlich.
Was kostet ein Smart Meter für die Wärmepumpe?
Für ein Gerät nach §14a darf der Messstellenbetreiber bis 50 € im Jahr für das Smart Meter und bis 50 € für die Steuerungseinrichtung verlangen, zusammen bis 100 €. Ein moderner Zähler ohne Kommunikation kostet bis 25 € im Jahr.
Lohnt sich ein dynamischer Stromtarif für die Wärmepumpe?
Er kann sich lohnen, wenn deine Wärmepumpe Wärme speichern und in günstigen Stunden laufen kann. Du brauchst dafür ein Smart Meter. Seit dem 01.01.2025 muss jeder Lieferant einen dynamischen Tarif anbieten. In kalten Phasen mit hohen Börsenpreisen trägst du das Preisrisiko selbst.
Wird Strom 2027 günstiger?
Das ist offen. Eine Senkung der Stromsteuer für alle ist frühestens 2027 in Aussicht gestellt, aber nicht beschlossen. Der Bundeszuschuss zu den Netzentgelten soll von 6,5 Mrd. € auf 5,5 Mrd. € pro Jahr sinken, auch das ist nicht final. Seit dem 01.10.2026 steigen zudem die Großhandelspreise wieder.
Mehr Antworten? Auf der FAQ-Seite findest du alle Fragen zu Förderung, Kosten, Technik und Anbietern.
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